100 Tage Bilanz

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich sitze nun seit September im Bundestag. Und der Sprung ins kalte Wasser war gar nicht so kalt. Dank der Unterstützung der Fraktion, der Bundestagsverwaltung und nicht zuletzt auch dank Euch wurde mir der Start leicht gemacht. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle dafür.

Ankommen in Berlin, wie es die CDU-Kollegin einst erklärte, reicht mir jedoch nicht. Ich will, dass die Inte- ressen unserer Region in Berlin Gehör finden – und das nicht nur für ein Jahr, sondern weit darüber hinaus. Zusammen mit Euch will ich nächstes Jahr das Direktmandat holen. Dafür werde ich kämpfen und mich mit voller Überzeugung und Leidenschaft dafür einsetzen. Es wird nicht einfach werden. Doch ich bin sicher: Zusammen – Hand in Hand – können wir das schaffen!

Was in den letzten Monaten so alles passiert ist, lest hier in meiner kurzen Rückschau. Wenn Ihr Anregungen oder ein Anliegen habt, mich zu einer Veranstaltung einladen wollt, kommt bitte auf mich zu. Nur wenn ich weiß, wo der Schuh drückt, kann ich unterstützend tätig werden!

Herzliche Grüße
Euer Jürgen

Meine Arbeit in den Bundestagsausschüssen

Die SPD-Bundestagsfraktion hat entschieden, dass ich künftig als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union mit arbeiten soll. Diese Entscheidung freut mich sehr. Denn auch, wenn die Themen rund um die deutsche Außen– und Europapolitik auf den ersten Blick nicht „nah“ erscheinen, so gehen sie uns alle an.

Gerade in diesen Zeiten, wo die Rechtspopulisten auf Stimmenfang in Deutschland aber auch in ganz Euro- pa sind, sie uns einfache Antworten vorgaukeln und eine Politik in Schwarz und Weiß zeichnen, braucht es eine Politik der Verständigung und des Brückenbauens. Und gerade jetzt müssen wir unsere demokratischen Werte stärken und verteidigen. Hier setzt sowohl die deutsche Außen– als auch Europapolitik an. Nur so lassen sich Krisen vermeiden. Hieran will ich künftig in Berlin und in meiner Heimat mit arbeiten!

Eine Politik der Verständigung und der Transparenz

Mir ist es wichtig, meine politische Arbeit auch in Berlin transparent zu machen. Daher lade ich Bürgerin- nen und Bürger aus meinem Wahlkreis sehr gerne nach Berlin ein: Sei es im Rahmen einer mehrtägigen politischen Informationsfahrt oder einer einzelnen Führung durch den Bundestag mit einem persönlichen Gespräch. Erst Ende November durfte ich eine bunt gemischte Truppe aus dem Tecklenburger Land und der Emsschiene in Berlin begrüßen. Auf dem vielseitigen Programm stand u.a. ein Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, eine Stadtrundfahrt oder Führung mit anschließender Diskussion im Willy- Brandt-Haus an. Danke an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das konstruktive und anregende Gespräch! Ich nehme viel mit für meine politische Arbeit!

NRW im Kleinen – Meine Wahlkreisarbeit

Wir leben vergleichsweise in einer wohlhabenden und gut aufgestellten Region. Dennoch stehen wir auch vor vielen Herausforderungen – sei es die geplante Schließung der Zeche in Ibbenbüren 2018, die nach wie vor vorhandenen weißen Lücken bezüglich der Breitbandversorgung, die ländliche Gesundheitsversor- gung, der Erhalt von Arbeitsplätzen oder der passgenaue Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Hier müs- sen wir auf allen politischen Ebenen Hand in Hand zusammenarbeiten und nach guten Lösungen suchen, die unsere Attraktivität der Region stärken. Ich kann Euch versprechen: Ich stehe bereit, insbesondere die Herausforderungen der Zukunft direkt vor der Haustür anzupacken.

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