Mithelfen im Seniorenzentrum der AWO in Ibbenbüren

Tatkrafttour: Jürgen Coße arbeitet mit im Team des AWO-Seniorenzentrums in Ibbenbüren

„Anpacken, hinhören und Eindrücke mitnehmen. Nur, wer die Wirklichkeit kennt, kann gute Politik machen.“ Deswegen habe ich als neuer Abgeordneter Ende des Jahres ein neues „Mitarbeitformat“ – die so genannte „Tatkrafttour“ – ins Leben gerufen, wo ich u.a. Unternehmen und gemeinnützige Verbände aus meinem Wahlkreis besuche und einen Tag lang mit anpacke. Nur so kriege ich einen direkten Eindruck.

So unterstützte ich im März das Team des AWO-Seniorenzentrums in Ibbenbüren und kümmerte mich  einen Tag lang um die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses. Die Arbeit war vielseitig: Morgens half ich beispielsweise beim Frühstück mit, ging mit einer Gruppe zum Markt spazieren, unterstützte hier eine Bewohnerin, die nicht mehr laufen konnte, und teilte mittags das Essen aus.

Mein persönliches Fazit: Es war ein Tag voller spannender Eindrücke. Die vielen Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern haben mich sehr berührt. Besonders die Geschichten aus dem bewegten Leben einer 94-Jährigen waren sehr beeindruckend. „Vorher habe ich Waren verkauft und jetzt arbeite ich mit Menschen, das ist wertvoller“ – ebenso das klare Bekenntnis einer Mitarbeitern, die vorher im Einzelhandel tätig war, und sich dann bewusst für die „Senioreninnen und Seniorenarbeit“ entschieden hat, bewegte mich sehr.

Vielen Dank an das tolle AWO-Team für Euer Vertrauen, das ihr mir entgegengebracht habt. Ihr leistet vorbildliche und unersetzliche Arbeit, die es politisch auf allen Ebenen weiter zu stärken gilt!

Zum Hintergrund

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist ein gemeinnützig eingetragener Verein und wurde 1919 von der Sozialdemokratin Marie Juchacz gegründet. Derzeit arbeiten dort ca. 145.000 hauptamtliche Mitarbeiter*innen und ca. 100.000 Ehrenamtler*innen und hat ca. 400.000 Mitlieder*innen. Sie betreut hauptsächlich Menschen mit Behinderungen und Senioren*innen, betreibt aber beispielsweise auch Kindergärten, offene Ganztagsschulen, psychiatrische und forensische Kliniken, Einrichtungen für Ferienfreizeit und Beratungsstellen für Migranten, Asylbewerber und Menschen in Notlagen. Sie bekennt sich öffentlich zu den sozialdemokratischen Werten. Das AWO-Seniorenzentrum in Ibbenbüren hat derzeit 66 Bewohner*innen.

Bildunterschrift

Jürgen Coße im Gespräch mit einer Bewohnerin des AWO-Seniorenzentrums in Ibbenbüren