Am frühen Sonntagmorgen machten sich 48 politisch Interessierte aus dem Tecklenburger Land, Greven und Emsdetten in die Bundeshauptstadt. Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Coße hatte die Gruppe eingeladen, das politische Berlin kennenzulernen.

Bereits am Sonntagabend traf sich Coße mit den Gästen in gemütlicher Atmosphäre. Er betonte, wie wichtig es ihm ist mit den Menschen aus seinem Wahlkreis ins Gespräch zu kommen. „Nur so kann ich Probleme erkennen und mit nach Berlin nehmen, um dort Lösungen zu finden und die Situation für die Menschen in unserer Heimat zu verbessern“, erklärte er.

Am nächsten Tag gab der Abgeordnete im Reichstagsgebäude einen Einblick in sein politisches Wirken und zeigte der Gruppe den SPD-Fraktionssitzungssaal. Coße erklärte, wie Bundestagsabgeordnete ihre Wahlkreise in Berlin vertreten. So konnte er zum Beispiel dazu beitragen, dass die Deutsche Bahn eine Intercity-Verbindung über Ibbenbüren aufrechterhält.

Auch über seine Arbeit im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages berichtete der Parlamentarier. Schon vor seinem Amtsantritt hatte er sich für afrikanische Länder, insbesondere Eritrea, eingesetzt. Er hob hervor, wie wichtig ihm die Hilfe vor Ort zur Bekämpfung von Fluchtursachen ist. „Nur wenn die Bevölkerung in ihren Heimatländern eine Perspektive findet, werden weniger Menschen nach Deutschland fliehen“, so Coße.

Am nächsten Tag empfing SPD-Generalsekretärin Katarina Barley die Gruppe im Willy-Brandt-Haus. Sie gab einen Einblick in die Arbeit der Partei und betonte, wie wichtig Parteimitglieder für eine lebendige Demokratie sind: „Unsere Mitglieder sind unser größtes Gut. Sie können unsere Themen, Ziele und Inhalte weitergeben.“

In den vier Tagen in Berlin erkundete die Reisegruppe weitere Stationen des politischen Berlins. Die Gäste führten Gespräche im Auswärtigen Amt und in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen. Neben einer politischen Standrundfahrt besuchten sie auch das Jüdische Museum und die Gedenkstätte Lindenstraße, ein ehemaliges Stasigefängnis in Potsdam. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck kehrte die Gruppe am Mittwochabend zurück in den Kreis Steinfurt.

Bildunterschrift: Jürgen Coße mit der Besuchergruppe im Reichstagsgebäude

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