Jürgen Coße im Dialog mit Paritätischem Wohlfahrtsverband

„Der Paritätische Wohlfahrtsverband und die anderen Sozialverbände sind Garanten im Kampf für soziale Gerechtigkeit im Kreis Steinfurt. Deshalb schätze ich deren Arbeit so sehr“, machte der SPD-Kreisvorsitzende und MdB Jürgen Coße im Dialog mit Kreisgeschäftsführer Hans-Peter Metje (s. Foto) deutlich. Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist einer der großen Verbände im Bereich sozialer Arbeit. Im Kreis Steinfurt unterhält er als zweitgrößter Träger ca. 60 Kindertageseinrichtungen. Daneben ist der Verband u. a. in der Behindertenhilfe, der Jugendarbeit, der Schuldnerberatung oder auch der Sozialpsychiatrie tätig.

Beim Treffen von Geschäftsführer und Politiker spielte neben lokalpolitischen Themen wie der Wertarbeit im Kloster Gravenhorst und dem Kommunalen Integrationszentrum (KIZ) vor allem die Flüchtlingssituation im Kreis Steinfurt eine Rolle. Metje kritisierte die Komplexität und Ungerechtigkeit des geltenden Rechts. „Wir kümmern uns zu wenig um Gefährder und schieben stattdessen Menschen ab, die sich hier integriert haben und arbeiten“, kritisierte er. Coße fügte hinzu: „Es ist auch ökonomisch unklug, Menschen abzulehnen, die sich in diese Gesellschaft einbringen. Schon deshalb brauchen wir ein vernünftiges Einwanderungsgesetz.“

Coße schlug als Konsequenz aus dem Gespräch vor, regelmäßig eine Sozialkonferenz mit allen Verbänden im Kreis Steinfurt durchzuführen. So könne die Abstimmung zwischen Behörden und Trägern – und damit die Arbeit für die Menschen im Kreis – verbessert werden.

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