Jürgen Coße setzt sich für die Abschaffung der Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten ein

Millionen von Bürgerinnen und Bürger, die eine betriebliche Rentenversicherung abgeschlossen haben sind von der sog. Doppelverbeitragung betroffen. Im Gegensatz zum gesetzlichen Rentenbezug müssen beim Bezug von Betriebsrenten zurzeit sowohl der Arbeitnehmer-, als auch der Arbeitgeberanteil zur Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt werden. In der Regel erfahren die meisten Versicherten erst nach Auszahlung der Versicherungen im Rentenalter von dieser Doppelverbeitragung.

Der SPD Kanzlerkandidat Martin Schulz hat nun angekündigt, sich für eine Veränderung der bisherigen Gesetzeslage einzusetzen. Er versicherte den Betroffenen, dass sich die SPD gegen die Doppelverbeitragung von Betriebsrenten einsetzt und gleichzeitig prüfen wird, ob eine Rückzahlung der bisher geleisteten Beiträge vieler Bürgerinnen und Bürger möglich ist.

„Als Bundestagsabgeordneter werde ich Martin Schulz dabei unterstützen. Ich möchte dafür sorgen, dass für Bezieher von Betriebsrenten die volle Beitragspflicht zur Kranken- und Pflegeversicherung entfällt. Im Gegensatz zur CDU möchte ich diejenigen, die bereits von dieser Doppelverbeitragung betroffen sind nicht im Regen stehen lassen und mich für eine Rückzahlung der bereits geleisteten Beiträge stark machen. Betroffen sind im Übrigen nur gesetzlich versicherte Arbeitnehmer, nicht aber Versicherte in der privaten Krankenversicherung. Das unterstreicht die Ungerechtigkeit dieser Regelung.“ sagt Jürgen Coße MdB.

Bildunterschrift: Jürgen Coße, MdB, mit Vertretern von Direktversicherungsgeschädigte e.V.

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