MdB Jürgen Coße zu Besuch in der Handweberei Gönner in Emsdetten

Papst Johannes Paul II., Bischöfe, Pastoren und Geistliche aus der Region und darüber hinaus. Sie alle haben bereits Gewänder und Stoffe eines Unternehmens aus Emsdetten getragen. Die Handweberei Gönner, 1947 nach dem Krieg gegründet, webt hier in zweiter Generation Caseln, Stolen und andere Stoffe für die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland wie auch im Ausland.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Coße hatte nun die Gelegenheit sich von Betriebsinhaber Stefan Gönner das Unternehmen mit fünf Mitarbeitern vorstellen zu lassen. Dabei sprachen beide über problematische Bürokratisierung für kleine Unternehmen. „Hier werden Großunternehmen mit hunderten Mitarbeitern mit Kleinunternehmen mit wenigen Mitarbeitern in einen Topf geworfen“, kritisierte Stefan Gönner. Dies bereite vor allem bei den Themen betriebsärztliche Versorgung und Arbeitssicherheit Probleme. „Große Unternehmen haben im Zweifel extra Mitarbeiter für diese Themen“, pflichtete der Abgeordnete bei.

Coße zeigte sich begeistert von der „Qualitätsarbeit, die hier geleistet wird. Dieses Unternehmen steht stellvertretend für die vielen kleinen Familienunternehmen im Kreis Steinfurt, die überregional erfolgreich sind.“

Bildunterschrift: Betriebsinhaber Stefan Gönner (l.) und Jürgen Coße, MdB, (r.) an einem alten Maschinenwebstuhl

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