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Zusätzlicher Rentenpunkt für soziales Engagement gefordert



Bundestagsabgeordneter Coße im Austausch mit AWO Münsterland-Recklinghausen

Tecklenburger Land. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen ist der Träger von rund 80 Kindertagesstätten und 80 Offenen Ganztagsschulen. Der Bundestagsabgeordnete für das Tecklenburger Land und das nördliche Münsterland, Jürgen Coße (SPD), hat sich jetzt mit der AWO-Geschäftsführerin Melanie Queck über die aktuelle Situation ausgetauscht und darüber gesprochen, wie es gelingen kann, mehr Menschen für soziale und pädagogische Berufe zu gewinnen.


Zusätzlicher Rentenpunkt für FSJ, Bufdi usw. 

„Eine Forderung von uns ist, dass Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr machen oder den Bundesfreiwilligendienst leisten, also Bufdis, einen zusätzlichen Rentenpunkt anerkannt bekommen“, sagt Queck. Das sei zum einen ein Anreiz für junge Menschen, sich in sozialen Bereichen zu engagieren. Zum anderen könnten so auch Menschen mittleren Alters angesprochen werden, die immer häufiger im Ehrenamt fehlen.


Soziales Engagement muss stärker anerkannt und soziale Berufe besser bezahlt werden

Auch Coße ist der Meinung, dass insoweit dringend etwas geschehen müsse. „Sinnvoll fände ich, dass soziales Engagement stärker anerkannt und auch die Arbeit in sozialen Bereichen besser bezahlt wird. In der Pflege hat die Bundesregierung hierfür erste Maßnahmen beschlossen, wie höhere Mindestlöhne und Anspruch auf mehr Urlaub“, sagt Coße. „Auch ein zusätzlicher Rentenpunkt könnte eine Möglichkeit der ‚Belohnung‘ für überdurchschnittliches soziales Engagement sein.“


Herausforderung: Kitas und OGS auskömmlich zu finanzieren

Die freien Träger, wie die AWO, stehen vor der Herausforderung, die Kitas und Offenen Ganztagsschulen auskömmlich zu finanzieren und alle Fachkraftstellen zu besetzen. Bislang würde dies gelingen. Queck: „Wir müssen jetzt in die Offensive gehen und brauchen dafür auch die Unterstützung der Politik. Als Träger fordern wir für die OGS eine verlässliche Finanzierung, um so – auch im Hinblick auf den Rechtsanspruch ab 2026 – attraktive Arbeitsstellen für Fachkräfte zu schaffen.“


Forderung nach besserer Bezahlung für Grundschullehrer/innen und Erzieher/innen

Wie Grundschullehrerinnen und -lehrer, diese sollen gemäß einer Forderung der SPD die Entgeltstufe A13 erhalten, so müssten aber auch die Betreuerinnen und Betreuer in der Offenen Ganztagsbetreuung besser bezahlt werden. „In der OGS müssen die Träger eine höhere Erstattung erhalten, damit die Erzieherinnen und Erzieher auch besser bezahlt werden können“, sagt Coße.


Bildungsauftrag der OGS

Die OGS ist keine reine Betreuung, sondern habe einen Bildungsauftrag nach Schulschluss. Queck: „Um diesem Auftrag gerecht zu werden und die Kinder bei der Hausaufgabenbetreuung qualifiziert zu unterstützen, braucht es mehr und eben auch qualifiziertes Personal, sowohl Lehrerinnen und Lehrer als auch Erzieherinnen und Erzieher.“ Hierbei wird Queck von Coße nachdrücklich unterstützt: „Auch im Grundschulalter müssen die Kinder bestmöglich betreut werden – und dazu gehört natürlich, die Erzieherinnen und Erzieher gut zu bezahlen.“

Pressemitteilung als PDF

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