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Bundesweiter Vorlesetag – „Das wichteligste Weihnachten aller Zeiten“

Westerkappeln. Ja ist denn schon Weihnachten? Ganz so weit ist es zwar noch nicht, aber im Familienzentrum St. Barbara auf dem Hollenbergs Hügel zieht jedes Jahr vor Weihnachten ein kleiner Wichtel ein. Er hat dort ein kleines Häuschen und die Kinder finden jeden Tag rätselhafte Spuren des kleinen Wichtels – mal hat er etwas an die Fensterscheibe gemalt, mal Brotkrümel verstreut oder sich andere Streiche ausgedacht. Aber gesehen hat ihn bislang noch niemand. Ob er auch dieses Jahr kommen wird, wissen wir nicht. Allerdings ist heute, zum Bundesweiten Vorlesetag, der Bundestagsabgeordnete Jürgen Coße ins Familienzentrum gekommen und hatte doch tatsächlich zwei Wichtelbücher dabei. „Ich habe gehört, dass ihr euch diese Bücher wünscht und ich möchte euch heute gerne daraus vorlesen“, sagt Coße zu den Kindern, die sich für die Vorlesestunde gemeldet hatten.

Ganz schön gemütlich und weihnachtlich

Und dann wurde es gemütlich und schon ganz schön weihnachtlich. Die Mitarbeiterinnen hatten den Raum extra mit Lichterketten vorweihnachtlich geschmückt. Und dann ging es los. In dem Buch „Wichtel-Weihnachtszeit“ treffen die Zwillinge Jonna und Jonas auf den kleinen Nisse, der ein echter Weihnachtswichtel werden möchte. „Aber dafür muss er in die Wichtelschule gehen und ganz viel lernen. Ob Nisse es schaffen wird?“, fragt Coße die Kinder.

Wie Nisse ein Weihnachtswichtel wurde und Tomte Tummetott von Astrid Lindgren

Jonna und Jonas wollen ihm helfen und erleben dabei „das wichteligste Weihnachten aller Zeiten“. „Die zweite Geschichte, die ich euch mitgebracht habe, handelt von dem Wichtel Tomte Tummetott. Auch ihn hat noch nie ein Mensch gesehen. Er lebt auf einem Bauernhof, schleicht nachts im Winter zu den frierenden Tieren und erzählt ihnen vom Frühling“, erzählt Coße über den Klassiker von Astrid Lindgren.

"Lesen ist nicht nur Bildung, sondern auch ein Erlebnis"

Die Kinder vom Familienzentrum hören gespannt den Geschichten zu. Coße: „Lesen ist ja nicht nur Bildung, sondern auch ein Erlebnis. Nur in Geschichten können die wundersamsten Dinge wahrwerden.“ Die Stifung Lesen beschreibt das Vorlesen als eine „wahre Superkraft“. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, seien besser für die Kita, die Schule und den Alltag gewappnet.

Viele Vorteile des Lesens

Auch Corinna Voigt, Leiterin des Familienzentrums, betont die vielen Vorteile des Lesens: „Lesen schafft Nähe, vergrößert den Wortschatz, macht erfinderisch, steigert das Mitgefühl, festigt den Gerechtigkeitssinn, macht klug, fördert die Konzentration, erleichtert das Lesenlernen und macht nicht zuletzt fit für die Schule.“

Fast 40 Prozent der Kinder wird nie oder wenig vorgelesen

Coße: Das sind sehr viele Gründe dafür, warum Vorlesen so wichtig ist.“ Umso trauriger und problematischer sei es, dass fast 40 Prozent der Kinder zwischen einem und acht Jahren nie oder wenig vorgelesen werde. Jedem fünften Kind werde nie vorgelesen, wie die aktuelle Studie der Stiftung Lesen ergeben habe. Coße: „Das sind erschreckende Zahlen, denn die Fähigkeit, fließend lesen zu können, ist wichtig für den weiteren Bildungs- und Arbeitsweg der Kinder. Deshalb nutze ich gerne jedes Jahr den Bundesweiten Vorlesetag, um Kindergartenkindern oder Schülerinnen und Schülern etwas vorzulesen.“

Diesjähriges Motto "Gemeinsam einzigartig"

Das diesjährige Motto des Bundesweiten Vorlesetags „Gemeinsam einzigartig“ soll die Vielfalt unserer Gesellschaft als alltägliche Bereicherung und verbindendes Element hervorheben.

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