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Das Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich betreibt eine der leistungsfähigsten Supercomputer-Infrastrukturen in Europa: Prof. Dr. Laurens Kuipers, Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD), Prof. Dr. Kristel Michielsen und Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert (v. l. n. r.). Foto: Forschungszentrum Jülich

Daten in Deutschland nutzen und behalten – Forschung zur Ladeinfrastruktur, Photovoltaik und Nachwuchsforschung

Bundestagsabgeordneter Jürgen Coße (SPD) besucht Supercomputer im Forschungszentrum Jülich – Mint-Förderung, Schlüsseltechnologien und Energieforschung

Besuch Jürgen Coße; SPD; MdB; August 2026Jülich/Kreis Steinfurt/Nordrhein-Westfalen. „Wenn wir die digital vorliegenden Daten nicht in Deutschland nutzen, werden sie in andere Länder verschwinden“, sagt die geschäftsführende Direktorin des Forschungszentrum Jülich, Prof. Dr. Kristel Michielsen, im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD). Im nordrhein-westfälischen Jülich steht ein besonders leistungsfähiger Supercomputer, der als erster und einziger Höchstleistungsrechner in Europa die sogenannte Exascale-Klasse erreicht, mit dem Namen JUPITER.

Eine der leistungsfähigsten Supercomputer-Infrastrukturen in Europa

„Das Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich betreibt eine der leistungsfähigsten Supercomputer-Infrastrukturen in Europa“, sagt Prof. Dr. Laurens Kuipers, Mitglied des Vorstands für den Wissenschaftlichen Geschäftsbereich Information. „JUPITER“ hat eine sehr hohe Rechenleistung und kann riesige Datenmengen in kürzester Zeit verarbeiten.

Die neuartigen Rechner könnten beispielsweise riesige Datenmengen extrem schnell durchsuchen

Besuch Jürgen Coße; SPD; MdB; August 2026„JUPITER ist nicht nur sehr leistungsfähig, sondern auch modular aufgebaut. Damit folgt er der Jülicher Philosophie des modularen Rechnens. In dieses Konzept werden zukünftig auch Quantencomputer eingebunden, die Aufgaben lösen werden, die für heutige Supercomputer zu komplex sind. Die neuartigen Rechner könnten beispielsweise riesige Datenmengen extrem schnell durchsuchen, die Routenplanung oder Produktionsabläufe in der Industrie verbessern und chemische Prozesse vorhersagen“, sagt Kuipers.

Chancen Künstlicher Intelligenz - leider vielfach von Konkurrenzdenken überdeckt

Coße hat das Forschungszentrum Jülich besucht, die Jupiter-Rechnerhalle besichtigt und sich bei Michielsen und dem stellvertretenden Direktor Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert über die Chancen von Künstlicher Intelligenz informiert. „Die positiven Punkte beim Entwickeln und Nutzen von Künstlicher Intelligenz werden vielfach leider von Konkurrenzdenken überdeckt. Eine stärkere Zusammenarbeit der Forschungszentren und Unternehmen wäre auf jeden Fall sinnvoll und hilfreich“, sagt Lippert.

Mint-Förderung, Schlüsseltechnologien und Energieforschung

Dr. Kerstin Annassi, Head of Department Energy Systems beim Projektträger Jülich (ptj), vermittelte Coße bei seinem Besuch Einblicke in die drei Bereiche Mint-Förderung, Schlüsseltechnologien und Energieforschung. Dazu gehöre das JuLab Schülerlabor, Forschungen zu Ladeinfrastruktur, Batterieforschung und zur Photovoltaikforschung. Michielsen: „Für kleine Unternehmen ist es oft schwierig, einzuschätzen, ob KI für sie nützlich sein könnte. Hierbei helfen und beraten wir. Das ist einer von vielen Schwerpunkten, die wir haben.“

Coße: "In unserer digitalisierten Welt verändern sich die Entwicklungen immer schneller"

Besuch Jürgen Coße; SPD; MdB; August 2026„In unserer digitalisierten Welt verändern sich die Entwicklungen immer schneller. Umso wichtiger ist es, dass wir in Deutschland und Europa in der Forschung vorne mit dabei sind, dass wir die anfallenden Daten auch bei uns nutzen und das nicht alles den Tech-Konzernen in den USA und China überlassen. Hier in Jülich wird deutlich, was für großes Know-how wir haben und was mittels Quantentechnologie und Künstlicher Intelligenz möglich ist“, sagt Coße. Ein Punkt, in dem die Politik unterstützen könne und unterstützt, sei eine höhere institutionelle Förderung für Forschungszentren wie Jülich.

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