Zum Hauptinhalt springen

Botschafter für Deutschland: Schüler aus Ladbergen geht für ein Jahr in die USA

Vor seiner Abreise traf sich der Stipendiat David Groß aus Ladbergen (l.) mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD), der das Programm in seinem Wahlkreis begleitet. Foto: Norbert Gaßner
Vor seiner Abreise traf sich der Stipendiat David Groß aus Ladbergen (l.) mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD), der das Programm in seinem Wahlkreis begleitet. Foto: Norbert Gaßner
213 mal besucht
16. März 2026
213 mal gelesen   

Bundestagsabgeordneter Jürgen Coße (SPD) trifft Stipendiat David Groß vor Beginn des Stipendiums in Amerika

Ladbergen. Eine spannende Chance erwartet den 15-jährigen David Groß aus Ladbergen. Der Schüler des Graf-Adolf-Gymnasiums in Tecklenburg wird im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für zehn Monate in die USA reisen. Vor seiner Abreise traf er sich mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD), der das Programm in seinem Wahlkreis begleitet. Das PPP ist ein gemeinsames Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses. Seit mehr als 40 Jahren ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, ein Schuljahr in den USA zu verbringen, bei einer Gastfamilie zu leben und das amerikanische Schulsystem kennenzulernen.

Über Mitschüler und Lehrer auf das Programm aufmersam geworden

Auf das Programm aufmerksam wurde David, als ein Mitschüler für ein Jahr in die USA ging. Später stellte ein Lehrer das Stipendium im Unterricht vor. „Mich hat besonders gereizt, ein anderes Land und ein anderes Schulsystem kennenzulernen. Außerdem ist Englisch eines meiner Lieblingsfächer und ich finde es spannend, die Sprache im Alltag zu sprechen“, sagt David.
Der Auswahlprozess für das Stipendium dauerte rund drei Monate. Pro Wahlkreis bewerben sich häufig 50 bis 60 Schülerinnen und Schüler, manchmal sogar deutlich mehr. Am Ende gehörte David zu den zehn Jugendlichen im engeren Auswahlverfahren. „Mir hat besonders gefallen, dass ich andere Bewerberinnen und Bewerber kennenlernen und mit ihnen über politische Themen in den USA diskutieren konnte“, berichtet er.

Persönlicher Austausch wichtiger Teil des Programms

Für Coße ist der persönliche Austausch mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten ein wichtiger Teil des Programms. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind auch Botschafterinnen und Botschafter unseres Landes. Ein Jahr im Ausland erweitert den Horizont und schafft Verständnis zwischen unseren Ländern. Insbesondere in der aktuellen, politisch angespannten Situation und der kritischen Politik von Donald Trump ist es wichtig, dass wir den Kontakt zu den USA halten, denn viele Amerikanerinnen und Amerikaner stehen nicht hinter der aktuellen Politik und die USA sind ein wichtiger Partner für uns“, betont der Abgeordnete.

Robotok-AG, Karate und Nachhilfe - Interessiert an Politik und Geschichte

Neben der Schule engagiert sich David in der Robotik-AG seines Gymnasiums, mit der sein Team bereits eine Medaille in einem Wettbewerb gewonnen hat. Außerdem trainiert er Karate im Sportverein und gibt Nachhilfe. Politik und Geschichte gehören ebenfalls zu seinen Interessen: “Ich verfolge regelmäßig Nachrichten und diskutiere aktuelle Themen mit meinen Freunden und meiner Familie.“

Stipendium beginnt im August

Der Austausch beginnt voraussichtlich im August. Während seines Aufenthalts wird David eine amerikanische Highschool besuchen, bei einer Gastfamilie leben und auch andere Teile der USA kennenlernen. Geplant ist unter anderem ein Besuch im US-Kongress in Washington.
Zum Abschied lud Coße den Schüler bereits nach Berlin ein: „Wenn du wieder zurück bist, bist du mit deinen Eltern herzlich eingeladen, mich im Bundestag zu besuchen.“

 Pressemitteilung als PDF

weitere Pressemitteilungen