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Erstaunliche Offenheit in Mauretanien gegenüber Außenminister und deutschen Abgeordneten

Der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt und Vorsitzender der SPD Münsterland, Jürgen Coße (r.) war vergangene Woche in Begleitung des Bundesaußenministers Johann Wadephul (M.) auf dessen Reise nach Afrika. Foto: Photothek / Auswärtiges Amt
Der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt und Vorsitzender der SPD Münsterland, Jürgen Coße (r.) war vergangene Woche in Begleitung des Bundesaußenministers Johann Wadephul (M.) auf dessen Reise nach Afrika. Foto: Photothek / Auswärtiges Amt
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28. Juli 2026
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Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD), reist mit Außenminister Johann Wadephul nach Afrika

Afrika Wadephul Cosse 9Münsterland/Afrika. „Die Offenheit der Menschen in Mauretanien gegenüber uns deutschen Politikerinnen und Politikern hat mich sehr überrascht. Das Land ist eine Islamische Republik, also eine Demokratie, aber ich hätte mit mehr Vorbehalten gegenüber unserer westlich geprägten Demokratie gerechnet“, sagt der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt und Vorsitzender der SPD Münsterland, Jürgen Coße. Coße war vergangene Woche in Begleitung des Bundesaußenministers Johann Wadephul (CSU) auf dessen Reise nach Afrika. In vier Tagen standen drei Länder auf dem Programm: die Islamische Republik Mauretanien, die Bundesrepublik Nigeria und die Republik Südafrika.

Weltweite Partnerschaften stärken - für mehr Zusammenarbeit in Afrika werben

„Wir sind nach Afrika gereist, um weltweite Partnerschaften zu stärken und in Afrika für mehr Zusammenarbeit zu werben, weil der afrikanische Kontinent viele Chancen bietet. China ist dort schon sehr aktiv und auch wir sollten die Chancen nutzen, die der afrikanische Kontinent für eine stärkere Zusammenarbeit bietet. Deutschland braucht als Exportnation weltweit verlässliche Partner“, sagt Coße. Coße kümmert sich um Bundestag um Afrika-Angelegenheiten und war persönlich vom Außenminister auf die Reise eingeladen worden.

Gespräche mit Mauretanischen Abgeordneten für vertrauensvolle Zusammenarbeit

Afrika Wadephul Cosse 6Dabei ging es um politische und wirtschaftliche Themen, aber auch um sicherheitspolitische Fragen und den Austausch mit der jungen Generation. Coße: „Zu Beginn unserer Reise haben wir mit mauretanischen Abgeordneten gesprochen. Gerade der Austausch zwischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern ist neben den Gesprächen, die der Außenminister führt, sehr wichtig für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich war durchaus erstaunt und positiv überrascht über die Offenheit der mauretanischen Abgeordneten uns gegenüber.“

Treffen mit Außenministerin von Nigeria und Außenminister von Südafrika

Außerdem haben der Außenminister und die mitgereisten Abgeordneten – neben Coße waren Claudia Roth (Grüne) und Stephan Mayer (CSU) mit dabei – die Außenministerin von Nigeria und den Außenminister Südafrikas getroffen und sich mit Menschenrechtsexpertinnen und -experten in Nigeria und Südafrika über das wichtige Thema der Umsetzung von Menschenrechten unterhalten.

Wirtschaftsdelegation mit dabei - Besuch von Siemens Energy

Afrika Wadephul Cosse 4Da auch eine Wirtschaftsdelegation mit dabei war, stand unter anderem ein Besuch von Siemens Energy Südafrika auf dem Programm. Coße: „In vier Tagen drei Länder zu besuchen ist sehr aufwendig, zumal die Entfernungen in Afrika andere sind als bei uns in Europa. Aber es sollte darum gehen, die Zeit vor Ort so effektiv wie möglich zu nutzen.“

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