Lokale und überregionale Kooperation – Partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit mit Simbabwe


SPD-Bundestagsabgeordneter Jürgen Coße und ehemaliger Bundestagsabgeordneter Reinhold Hemker für EINE-Welt-Verantwortung – Treffen im Weltladen
Rheine. Der Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD), und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Reinhold Hemker haben sich im Weltladen in Rheine für einen Austausch zum Thema Entwicklungszusammenarbeit getroffen, insbesondere mit Blick auf das im Süden Afrikas gelegene Land Simbabwe. Anlass war außerdem die gerade eröffnete Ausstellung im Weltladen, die von der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft (DSG), der Arbeitsgemeinschaft Solidarische Welt und der Weltladen-Genossenschaft organisiert wurde.
Coße Mitglied im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik
Coße habe unter anderem als Mitglied im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Bundestag Interesse an dem Thema. Hemker, der schon in seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter Präsident der DSG war, verwies darauf, dass Mitglieder der Berliner DSG-Regionalgruppe gerne an dem „Gesprächskreis Afrika“ der SPD-Bundestagsfraktion teilnehmen würden, dessen Vorsitzender Coße ist.
Erfahrungsbericht über Reise mit Außenminister Wadephul
Coße berichtete über seine Erfahrungen auf seiner Reise nach Südafrika vor wenigen Wochen, bei der er den Bundesaußenminister Johann Wadephul begleiten konnte. Mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen sei auf der Afrikareise unter anderem das wichtige Thema der Umsetzung von Menschenrechten angesprochen worden.
Deutsche Firmen in Afrika
Coße verwies auch auf die Bedeutung der deutschen Firmen BMW, Mercedes und Volkswagen und darauf, dass Deutschland verlässliche Partner brauche wie Südafrika und die Länder der SADC, der Entwicklungsgemeinschaft der 16 Länder im südlichen Afrika. Und dazu gehöre auch Simbabwe. Da auch eine Wirtschaftsdelegation auf der Reise mit dabei war, stand unter anderem ein Besuch von Siemens Energy Südafrika auf dem Programm.
Lokales, regionales, nationales und internationales Engagement wichtig
Kerstin Hemker, in der DSG zuständig ist für die interkulturelle Programmarbeit, dankte Coße für seinen Einsatz in diesem Bereich und verwies darauf, dass das lokale, regionale, nationale und internationale Engagement von Politikerinnen und Politikern im Bereich der partnerschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit in Kooperation mit Nichtregierungsorganisation wie der DSG sehr wichtig sei. Wichtig sei auch, dass die Bundesregierung die Bedingungen und die Verfahren bei den Visaerteilungen für die Partner von deutschen Nichtregierungsorganisationen in afrikanischen Ländern wie Simbabwe verbessere. Coße sagte zu, das Thema gegenüber dem Auswärtigen Amt anzusprechen.














