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Digitalisierung braucht schnellere Verfahren

V.l.n.r.: Jürgen Coße. Heiner Hoffschroer (Geschäftsführer WVS). Geschäftsführung Eubanet: Axel Pfeffer und Manfred Kotz . Foto: N. Gaßner
V.l.n.r.: Jürgen Coße. Heiner Hoffschroer (Geschäftsführer WVS). Geschäftsführung Eubanet: Axel Pfeffer und Manfred Kotz . Foto: N. Gaßner
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12. August 2026
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SPD-Bundestagsabgeordneter Jürgen Coße besucht Eubanet in Ibbenbüren

Ibbenbüren. Wie entscheidend leistungsfähige digitale Infrastruktur für Wirtschaft, Energiewende und den Alltag ist, zeigte sich beim Besuch des Bundestagsabgeordneten und kommunalpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Jürgen Coße, bei der Eubanet GmbH in Ibbenbüren. Gemeinsam mit WVS-Geschäftsführer Heiner Hoffschroer informierte er sich über die Arbeit des mittelständischen Unternehmens und die Herausforderungen beim Ausbau digitaler Infrastruktur. Im Mittelpunkt standen dabei Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungen und die Zukunft von Mobilfunk, Energie und Künstlicher Intelligenz. Ibbenbüren.

Wie entscheidend leistungsfähige digitale Infrastruktur für Wirtschaft, Energiewende und den Alltag ist, zeigte sich beim Besuch des Bundestagsabgeordneten und kommunalpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Jürgen Coße, bei der Eubanet GmbH in Ibbenbüren. Gemeinsam mit WVS-Geschäftsführer Heiner Hoffschroer informierte er sich über die Arbeit des mittelständischen Unternehmens und die Herausforderungen beim Ausbau digitaler Infrastruktur. Im Mittelpunkt standen dabei Bürokratieabbau, schnellere Genehmigungen und die Zukunft von Mobilfunk, Energie und Künstlicher Intelligenz.

„Wir wollen weiter wachsen und bauen bewusst neue Geschäftsfelder auf. Entscheidend ist aber, dass Planungen schneller umgesetzt werden können“, betonte Geschäftsführer Manfred Kotz.

Mit Blick auf den weiteren Ausbau der digitalen Netze verwies Axel Pfeffer auf die nächste Mobilfunkgeneration: „6G wird Anwendungen wie autonomes Fahren, vernetzte Industrie oder KI-gestützte Echtzeitkommunikation ermöglichen. Dafür werden deutlich mehr Standorte benötigt als heute. Die technische Entwicklung ist rasant, jetzt müssen die Genehmigungsprozesse Schritt halten.“

Gerade bei der Suche nach geeigneten Flächen komme es darauf an, Eigentümerinteressen, Naturschutz, kommunale Belange und die Anforderungen der Netzbetreiber zusammenzubringen. Besonders kritisch sehen die Verantwortlichen langwierige Abstimmungen zwischen Behörden. Obwohl der Ausbau von Telekommunikationsnetzen im Telekommunikationsgesetz als „überragendes öffentliches Interesse“ eingestuft wurde, werde diese Priorität vor Ort noch nicht überall konsequent berücksichtigt.

„Unternehmen wie Eubanet zeigen, dass im Münsterland viel Innovationskraft vorhanden ist. Solche modernen Unternehmen brauchen moderne Verwaltungsverfahren“, sagte Jürgen Coße. Die Bundesregierung habe bereits wichtige Schritte eingeleitet, sowie die Digitalisierung von Verwaltungsverfahren und Modernisierung von Registern. Nun komme es darauf an, dass diese Beschleunigung auch in der Praxis bei Ländern und Kommunen ankomme.

Heiner Hoffschroer, Geschäftsführer des Wirtschafts- und Innovationsnetzwerks WVS, hob die Bedeutung des Unternehmens für die Region hervor: „Eubanet ist ein gutes Beispiel dafür, wie mittelständische Unternehmen aus dem Münsterland Zukunftstechnologien mitgestalten.“

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