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„Fußball hat die Kraft für Integration“ – Auch auf andere Sportarten übertragen

V.l.n.r.: Berkay Dalkiran (stellv. Vorsitzender SPD-Ibbenbüren), Marcel Grabow (Gründer der Ibb-Kickers), Tobias Wrzesinski (Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp-Herberger), Jürgen Coße (MdB), Michael Jankowski (Vorsitzender Cheruskia Laggenbeck), Brigitte Janz (stellv. Bürgermeisterin Stadt Ibbenbüren), Klaus Jahn (ehemaliger Vorsitzender des DFB-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport) Foto: Norbert Gaßner
V.l.n.r.: Berkay Dalkiran (stellv. Vorsitzender SPD-Ibbenbüren), Marcel Grabow (Gründer der Ibb-Kickers), Tobias Wrzesinski (Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp-Herberger), Jürgen Coße (MdB), Michael Jankowski (Vorsitzender Cheruskia Laggenbeck), Brigitte Janz (stellv. Bürgermeisterin Stadt Ibbenbüren), Klaus Jahn (ehemaliger Vorsitzender des DFB-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport) Foto: Norbert Gaßner
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18. August 2026
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Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp Herberger und Bundestagsabgeordneter Jürgen Coße besuchen die Ibb Kickers bei Cheruskia Laggenbeck.

053 DFB Stiftung webIbbenbüren-Laggenbeck. „Fußball hat die Kraft für Integration und die Ibb Kickers bei Cheruskia Laggenbeck sind ein tolles Beispiel dafür“, sagt der Bundestagsabgeordnete für das Tecklenburger Land, Jürgen Coße (SPD). Auf dessen Einladung hat Tobias Wrzesinski, Geschäftsführer der DFB-Stiftung Sepp Herberger, den Verein im Carl-Keller-Stadion in Laggenbeck besucht. Mit dabei waren der Gründer der Ibb Kickers, Marcel Grabow, der Vorsitzende von Cheruskia Laggenbeck, Michael Jankowski, Brigitte Janz, Leiterin des Fachbereichs Sport der Stadt Ibbenbüren, Klaus Jahn, ehemaliger Vorsitzender des DFB-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport sowie Berkay Dalkiran, stellvertretender Vorsitzender der SPD Ibbenbüren.

Grabow war sehr dankbar für den Besuch, zumal er schon häufiger mit der DFB-Stiftung und auch persönlich mit Wrzesinski zu tun gehabt hat: „Mit Unterstützung der Stiftung konnten wir in den vergangenen Jahren deutschlandweit auf Turniere fahren, mit unseren Kindern die Meisterfeier des FC Bayern München in der Allianzarena und das DFB-Pokalfinale erleben.“

Als Wrzesinski vor drei Jahren schon einmal ein Training mit den Ibb Kickers erlebt hat, sei er sehr beeindruckt von der Inklusionsarbeit des Vereins und der Motivation der Kinder gewesen. „Es ist auch toll mit anzusehen, wie stark Eltern sich für ihre Kinder engagieren können. Als Stiftung können wir unterstützen, aber letztlich machen wir gar nicht so viel. Die eigentliche Arbeit geschieht in den Vereinen. Dort sind die ‚Kümmerer‘ wie Marcel Grabow aktiv, die wir in ihrem Wirken gerne unterstützen“, sagt Wrzesinski.

047 DFB Stiftung webJankowski berichtete von den Trainingsnachmittagen, an denen die Ibb Kicker – also Kinder mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung – zeitgleich zu den anderen Mannschaften trainieren. „Das ist gelebte Inklusion und unser Ziel im Verein besteht darin, das gemeinsame Training auch auf unsere anderen Sportarten auszubauen und zu übertragen“, sagt Jankowski. „Auch der Stadt Ibbenbüren ist es ein Anliegen, Inklusion im Sport zu unterstützen und es als Schwerpunkt in alle Vereine zu tragen“, sagt Janz.

Im Idealfall würden in der Freizeit alle zusammenspielen und trainieren – Menschen mit und ohne Behinderung. „Das wäre ein großes Ziel, so sollte es sein. Aber dafür braucht man natürlich auch öffentlich zugängliche Sportstätten. Aber die Vereine sind sehr aktiv und finden schnell Lösungen“, sagte Klaus Jahn, der selbst viele Jahre ehrenamtlich beim DFB tätig war.

„Letztlich bedeutet Sport Leidenschaft und das Erleben von Gemeinsamkeiten, ob im Breiten- oder Profisport“, sagt Coße. Fachlich ist Coße auch im Bundestag als Mitglied im Ausschuss für Sport und Ehrenamt mit dem Thema befasst. „Eines meiner Schwerpunktthemen ist der Parasport.“ Als ein Zukunftsprojekt möchte er ein Spiel zwischen den Ibb Kickers und dem FC Bundestag organisieren und die Ibb Kickers nach Berlin einladen.

 

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