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Gute Verkehrsanbindung als Daseinsvorsorge

Foto: Dirk Seibel (Gewerkschaftssekretär ver.di), Frauke Bendokat (Landesfachbereichsleiterin ver.di) und Jürgen Coße.
Foto: Dirk Seibel (Gewerkschaftssekretär ver.di), Frauke Bendokat (Landesfachbereichsleiterin ver.di) und Jürgen Coße.
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30. August 2026
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Bundestagsabgeordneter Jürgen Coße (SPD) und Ver.di im Austausch über Arbeitnehmerrechte im Luftverkehr und anderen Verkehrsbereichen

Kreis Steinfurt/Münsterland. „Die Angestellten sind nach wie vor die größte Gruppe der arbeitenden Mitte. Sie fühlen sich aber bei vielen Themen nicht abgeholt und nicht gut vertreten“, sagt Dirk Seibel von Ver.di NRW im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße (SPD). Coße und Seibel, bei Ver.di unter anderem für den Luftverkehr und andere Verkehrsbereiche zuständig, haben darüber gesprochen, wie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser über aktuelle Entscheidungen der Bundespolitik aufgeklärt werden können, und wie man auch über die negativen Punkte im Partei- und Wahlprogramm der AfD aufmerksam macht.

Das zweite große Thema war der Verkehr, insbesondere der Luftverkehr, und eine gute Anbindung als Daseinsvorsorge. Ein konkretes Thema waren die ausgelagerten bzw. durch externe Firmen angestellte Sicherheitskräfte an Flughäfen. Seibel: „Das ist eine hoheitliche Aufgabe und günstigstenfalls wird diese an allen Flughäfen wieder durch eigene Angestellte ausgeführt bzw. werden dafür eigene Leute angestellt. Um eine gute Arbeit, Qualität und vor allem gute Arbeitsverträge und eine vernünftige Bezahlung zu garantieren.“

Seibel warnte auch davor, dass die Kommunen die Kostenexplosion im Verkehrsbereich nicht werden auffangen können, auch bei anderen Verkehrsträgern wie Schiene oder Straße nicht: „Es steht vielfach die Erneuerung von Betriebshöfen, der Tausch von Fahrzeugen oder der Umstieg auf neue Antriebstechnologien an. Das wird einen großen Druck auf Betriebe und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auslösen, über dessen Folgen wir uns Gedanken machen müssen.“

Coße: „Der SPD im Bund ist bewusst, dass die Kommunen mehr Geld brauchen. Teilweise haben wir dafür bereits Infrastrukturprojekte aufgestellt. Diese dürfen aber nicht zu bürokratisch sein. Ich fordere daher schon länger, dass der sogenannte Verbundsatz, also der Betrag, den die Städte und Gemeinden als feste Größe vom Land NRW bekommen, auf bestenfalls 30 Prozent erhöht wird. Und nicht nur um 0,5 Prozent, wofür sich die CDU und Grüne gerade in NRW feiern.“

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